Ich als Probenäherin


Liebe Schnittersteller (warum nennt euch eigentlich keiner Schnittdesigner, das klingt doch viel schöner...?), Designer von Plotterdateien und Designer von Stickdateien,

ich möchte euch hier einmal zusammenfassen, was mich als Probenäher, -plotter und -sticker ausmacht, damit ihr wisst woran ihr seit, wenn ihr mich in euer Team holt.

Allem voran möchte ich euch sagen, dass ich sehr gerne eure Schnitte und Dateien teste. Ich liebe die kreative Energie in den Teams und eine gute Stimmung unter den Testerinnen und eine gute Betreuung durch die Schnittersteller und Designer kann mich zu Höchstleistungen motivieren.
Ich mag das Gefühl bei der Entstehung von etwas neuem beteiligt zu sein, und als angehende Lehrerin lege ich Wert darauf gutes Feedback zu geben.
Ich habe seit 2014 einige Erfahrungen in Probenähen gesammelt. Seit 2015 dann auch beim Plotten und seit Anfang 2016 beim Sticken. Die meisten waren gut, aber es gab auch Situationen, in denen ich mich nicht gut augehoben gefühlt habe. Daher möchte ich mit offenen Karten spielen.
Ich mag einen positiven Zeitdruck und Struktur. Auch wenn der Zeitraum auf nur ein oder zwei Wochen angesetzt ist, bin ich gern dabei- eines der schönsten Probenähen 2015 war so eines. Ich lege aber Wert darauf, dass Terminliches, Fristen, und die Grunddaten transparent sind. Selbst wenn der Abgabetermin völlig offen ist, muss das nicht bedeuten dass die Struktur schlecht ist, aber dann wüsste ich von euch gern, wann ich ein erstes Feedback oder Foto zur Passform einreichen soll. Ich lege Wert darauf die Termine und Fristen einzuhalten und möchte daher gern planen. Und wenn ich einen Termin garnicht schaffe oder ein Zeitfenster auf mich zukommt, in dem es eng wird, dann möchte ich das langfristig mit euch besprechen können, denn ihr verlasst euch auf eure Testerinnen und ich möchte nicht die sein die in der Versenkung verschwindet und von der ihr nach der Bewerbung nie wieder etwas hört.
Ich nähe und gestalte was mir gefällt. Wenn ich mich bei euch bewerbe, dann hat mich euer Aufruf richtig vom Hocker gerissen, oder ihr seit generell total auf meiner Linie mit euren Schnitten und Dateien. Ich werde mich nicht halbherzig irgendwo bewerben, denn wenn ich etwas mache, dann möchte ich es auch wirklich gut machen.

Ich zeige keine Bilder von meinem Kind im Internet, auch keine auf denen nur das Gesicht nicht zu sehen ist. Da hilft kein Bitten oder die Aufforderung doch nochmal drüber nachzudenken, das ist einfach so. Ich weiß, dass ihr für eure Dateien und Schnitte brennt, und sie sich natürlich am besten verkaufen wenn sie an einem süßen, strahlenden Kind fotografiert werden, aber es gibt genug Näherinnen die ihre Kinder gern zeigen und die in dem Fall dann besser für euch geeignet sind. Wenn ich doch mal eine Ausnahme von dieser Regel machen sollte, dann werde ich euch damit überraschen, aber ich lasse mich nicht darauf festlegen.

Mir ist eine Sache ganz besonders wichtig: ich bin ehrlich. Sowohl wenn ich euch Feedback gebe, als auch wenn ich in meinem Blog oder auf Facebook über eure Produkte schreibe. Ich denke dass davon alle etwas haben. Das bedeutet für euch: Im Probenähen sage ich wenn ich das Gefühl habe dass ein Schnitt noch nicht richtig sitzt. Ich merke an wenn eine Datei beim Schneiden noch nicht rund läuft oder wenn es komische Sprungstiche gibt die ich nicht verstehe. Auch wenn ich das Gefühl habe dass er bei jemand anderem nicht gut passt. Ich beherzige IMMER die Regeln der Freundlichkeit, aber ich schweige nicht darüber. Was ihr aus diesem Feedback macht ist dann eure Sache. Im Nachzug, wenn es um das Bewerben der Schnitte geht werde ich auch ehrlich sein. Und auch hier bedeutet ehrlich nicht, dass ich todschweige, wenn aus einem Schnitt etwas geworden ist, hinter dem ich nicht stehe. Ich schreibe keinen Verriss, aber ich werde meine Leser nicht belügen um ihnen einen Schnitt zu verkaufen, den ich nicht aus vollem Herzen empfehlen kann. Denn dann geht es um meinen Blog, meine Leser und vorallem meine Glaubwürdigkeit. Ich denke, wenn ihr hinter euren Produkten steht bereitet euch das keine Probleme.

Für euch ist sicherlich noch eins wichtig: Die Fotos. Ich habe eine Spiegelreflexkamera, ich weiß wie ich damit gute Fotos machen kann, aber das Problem ist, dass man nicht gleichzeitig vor und hinter der Kamera stehen kann. Ich kann euch hier also viel davon erzählen für was ich so alles ein Auge habe, aber ich bin natürlich auch ein Bischen davon abhängig dass mich jemand fotografiert oder ich Glück bei den Aufnahmen mit Selbstauslöser habe und etwas Brauchbares dabei ist. Ich werde euch immer nur Bilder zur Verfügung stellen mit denen ich auch zufrieden bin, und immer eine Auswahl. Ihr könnt dann gerne mitentscheiden welche Bilder euren Schnitt oder eure Datei gut repräsentieren. Fast immer kann ich auch jemanden finden, der Bilder vor interessanten Hintergründen oder mit einer passenden Kulisse macht. Bilder die immer gleich aussehen mag ich selbst nicht. Fotos zeige ich in deutlich größerer Menge auf Facebook oder Istagram um einen Eindruck zu bekommen solltet ihr also besser auf meinen Seiten dort als im Blog stöbern.

Zu meiner Ausstattung:
Ich habe Nähmaschine, Overlock, Stickmaschine (Brother) und Plotter (Silouhette Cameo, Standardsoftware). Es ist also vieles möglich. Stoffe, Folien und Garne sind generell kein Problem, wie wir alle habe ich mehr als genug auf Lager.

Zu meiner Arbeitsweise:
Ich erstelle mir oft ein Moodboard, meine Ideen bespreche ich gern mit euch oder gebe sie weiter, wenn ich etwas das euch gut gefällt selbst nicht umsetzen kann. Ich halte Termine ein und ich bringe mich mit Feedback und bei der Lösung von Problemen ein. Wenn ihr ein Tutorial zu etwas braucht erstelle ich es gern, bitte euch aber im Gegenzug um die Kennzeichnung dieses Abschnitts in eurem Ebook.

Und jetzt noch ein paar Fotos:






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